Awork vs. Asana 2026: Welches Tool hat die Nase vorn?
Direkter Vergleich zweier PM-Schwergewichte: Asana ist der globale Klassiker, Awork der deutsche Herausforderer mit DSGVO-Bonus. Wir zeigen Stärken, Schwächen und welches Tool zu welchem Team passt.
Inhaltsverzeichnis
Awork vs. Asana auf einen Blick
| Kriterium | Awork (DACH) | Asana (USA) |
|---|---|---|
| Hauptsitz | Hamburg, Deutschland | San Francisco, USA |
| Server-Standort | 🇩🇪 Frankfurt | 🇺🇸 USA (auch EU verfügbar) |
| Bedienbarkeit | 9.0/10 | 9.2/10 |
| Feature-Tiefe | 8.0/10 | 9.0/10 |
| Zeiterfassung | ✅ Integriert | ❌ Nur via Add-on |
| Free-Plan | 3 User, 5 Projekte | 15 User, 1.000 Aufgaben |
| Einstiegspreis | 12 €/User/Mo | 10,99 €/User/Mo |
| Deutscher Support | ✅ Native | ⚠️ Hauptsächlich Englisch |
| DSGVO-Konformität | 10/10 | 7/10 (US-Cloud-Risiko) |
| Integrationen | 60+ | 200+ |
Feature-Battle im Detail
📋 Aufgabenverwaltung
Beide Tools bieten Listen, Boards, Timeline und Kalender. Asana hat den leichten Vorteil bei Zwischenebenen (Sub-Tasks von Sub-Tasks), während Awork bei der visuellen Klarheit punktet. Im Alltagsgebrauch kaum spürbar — beide spielen in der Champions League.
⏱ Zeiterfassung
Hier liegt einer der größten Unterschiede. Awork hat native Zeiterfassung mit Stundenzetteln, Stundensätzen und Reports. Bei Asana brauchst du dafür Drittanbieter-Tools wie Harvest oder Toggl, die monatlich Zusatzkosten verursachen. Für Agenturen und Beratungen ein klarer Awork-Bonus.
📊 Reporting
Asana gewinnt bei Komplexität und Anpassbarkeit. Workload-Reports, Custom Fields, Dashboard-Widgets — alles dabei. Awork ist dafür übersichtlicher und schneller einzurichten. Wer einfach loslegen will, findet Awork weniger einschüchternd.
🔐 DSGVO und Datenschutz
Hier ist der Vergleich nicht knapp: Awork hat Server in Deutschland, einen DSGVO-konformen AV-Vertrag standardmäßig dabei und ist nach Schrems II die sicherere Wahl für DACH-Unternehmen. Asana bietet zwar EU-Hosting auf Wunsch, der Mutterkonzern unterliegt aber US-Gesetzen wie dem CLOUD Act.
Preisvergleich 2026
| User-Anzahl | Awork (Premium) | Asana (Starter) | Differenz |
|---|---|---|---|
| 5 User | 60 €/Mo | 55 €/Mo | +5 € (Awork) |
| 10 User | 120 €/Mo | 110 €/Mo | +10 € (Awork) |
| 25 User | 300 €/Mo | 275 €/Mo | +25 € (Awork) |
| 50 User | 600 €/Mo | 550 €/Mo | +50 € (Awork) |
Der DSGVO-Faktor: Warum das wichtig ist
Seit dem Schrems II Urteil des EuGH (2020) ist die Übermittlung personenbezogener Daten in die USA nur unter strengen Voraussetzungen zulässig. Für viele DACH-Unternehmen — insbesondere Anwaltskanzleien, Steuerberater, Ärzte, Behörden und Unternehmen mit sensiblen Kundendaten — bedeutet das praktisch: US-Cloud-Tools sind tabu oder bringen erheblichen Compliance-Aufwand mit sich.
Wann welches Tool?
Awork ist besser wenn:
- Du in einer Agentur, Kanzlei oder Beratung arbeitest
- DSGVO-Konformität nicht verhandelbar ist
- Du Zeiterfassung nativ brauchst
- Dein Team primär deutschsprachig ist
- Du Wert auf deutschen Support legst
- Stundensätze und Abrechnung wichtig sind
Asana ist besser wenn:
- Du internationale Teams hast
- Komplexe Workflows mit vielen Subtasks
- Du viele US-Tool-Integrationen brauchst
- Maximaler Funktionsumfang wichtiger als DSGVO
- Großer Free-Plan bis 15 User
- Erfahrung mit US-SaaS-Standards
Wechsel von Asana zu Awork: Wie geht das?
Der Umzug ist einfacher als gedacht. Awork bietet einen Asana-Importer, der Projekte, Aufgaben und Zuweisungen direkt übernimmt. In der Praxis dauert die Migration eines mittleren Teams (5-15 Personen) etwa 2-4 Stunden. Dateien lassen sich per Bulk-Upload übertragen, Kommentare leider nicht — die müssen manuell archiviert werden.
Vorteile
- Server in Deutschland
- Native Zeiterfassung
- Deutscher Support
- Faire Preise
- Auf Agenturen optimiert
Nachteile
- Weniger Integrationen als Asana
- Kleinere internationale Community
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Asana im Detail
Vorteile
- Klare Aufgaben-Hierarchie (Tasks, Subtasks)
- Beste Projekt-Templates am Markt
- Timeline & Gantt für komplexe Projekte
- Gute Integrationen
- Free-Plan bis 15 User
Nachteile
- US-Konzern (CLOUD Act Risiko)
- Keine native Zeiterfassung
- Wird teuer ab 25+ Usern
- Komplexe Permissions-Struktur
Fazit: Awork oder Asana — wer gewinnt?
Unser Fazit
Es gibt keinen Pauschalsieger. Awork gewinnt für deutschsprachige Teams mit DSGVO-Anforderungen, integrierter Zeiterfassung und Bedarf an deutschem Support. Asana gewinnt für internationale Teams mit komplexen Workflows und großem Free-Plan-Bedarf. Beide Tools sind in ihrer jeweiligen Nische ausgezeichnet.
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